Deutsche Firmen bei Investoren begehrt

BERLIN. Bis Mitte November 2018 stiegen ausländische Investoren bei 732 deutschen Unternehmen ein. Bezogen auf die 170 Deals, bei denen ein Kaufpreis genannt wurde, betrug das durchschnittliche Volumen 490 Millionen Euro und liegt damit weit über den M&A-Volumina der Vorjahre.

Von 110 M&A-Deals aus dem asiatisch-pazifischen Raum kamen 40 Käufer aus China beziehungsweise aus Hongkong. Foto: iStock © leungchopan

Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC „Destination Deutschland. M&A-Aktivitäten ausländischer Investoren 2018“. Allein 20 Transaktionen waren sogenannte Megadeals, also mehr als eine Milliarde Euro schwer. Die meisten Käufer – bis Mitte November bereits 129 – kamen wie in den Vorjahren aus den USA. Auf Platz zwei folgten diesmal Großbritannien mit 94 Deals und die Schweiz mit 86 Transaktionen. Weiter auf dem Vormarsch sind Käufer aus dem asiatisch- pazifischen Raum. Sie zeichneten per Mitte November für 110 M&A-Deals verantwortlich, was mehr war als im gesamten Vorjahr (114). Dabei liege der chinesische Anteil allerdings weniger hoch, als es die oft aufgeregten Debatten um den angeblichen Ausverkauf hiesiger Unternehmen nach China vermuten ließen, betont Steve Roberts, Leiter Private Equity bei PwC in Deutschland. Exakt kamen 40 Käufer aus China beziehungsweise aus Hongkong. Das entspreche dem M&A-Niveau von Frankreich (51), den Niederlanden (40), Österreich (33), Schweden (34) und Japan (29), so Roberts.