AvtoVAZ unterzeichnet speziellen Investitionsvertrag

MOSKAU. Das Ministerium für Industrie und Handel hat mit AvtoVAZ einen speziellen Investitionsvertrag über zehn Jahre unterzeichnet. Das berichtet die russische Behörde. Vorgesehen ist die Entwicklung von Lada-, Renault-, Nissan-, Datsun- und Mitsubishi-Fahrzeugen sowie die Modernisierung ihrer Produktionskapazitäten.

Das Ministerium für Industrie und Handel hat mit AvtoVAZ einen speziellen Investitionsvertrag über zehn Jahre unterzeichnet. Foto: iStock © AKlion – Andrey Kryukov

Im Rahmen des Vertrags wird AvtoVAZ rund 70 Milliarden Rubel (rund 930 Mio. EUR) investieren und 2.300 neue Arbeitsplätze schaffen. Zu den Vertragsparteien zählen Renault-Nissan-Mitsubishi, Lada Ishevwsk und die Regierungen der Region Samara, der Republik Udmurtien, von Moskau, St. Petersburg und der Region Kaluga. Die Vertragsparteien sollen die Lokalisierung von Materialien, Teilen und Bauteilen erhöhen, neue Technologien einführen, Forschungsaktivitäten in Russland entwickeln und den Export steigern. Laut Industrieminister Denis Manturow sieht der Vertrag die Lokalisierung von „globalen Autoplattformen“, die Produktion von Motoren (einschließlich Gasmotoren) und eines stufenlosen Getriebes vor. Außerdem haben sich die Investoren zur Einführung von Cloud-basierter elektronischer Technologie und von Fahrzeugsteuerungssystemen verpflichtet.