Russland reduziert Auslandsverschuldung auf Minimum

MOSKAU. Die Russische Föderation hat ihre Auslandsverschuldung (öffentliche und private) 2018 um 64,4 Milliarden US-Dollar oder 12,4 Prozent auf 453,7 Milliarden US-Dollar verringert.

Die Russische Föderation hat ihre Auslandsverschuldung (öffentliche und private) 2018 um 64,4 Milliarden US-Dollar oder 12,4 Prozent auf 453,7 Milliarden US-Dollar verringert. Foto: iStock © AleksandarGeorgiev

Dies ist das niedrigste Niveau seit fast zehn Jahren. Das geht aus Daten der Zentralbank hervor. „Alle institutionellen Sektoren reduzierten ihre Auslandsverbindlichkeiten, am meisten aber Unternehmen und private Haushalte, deren Schulden um 32,3 Milliarden US-Dollar zurückgingen“, berichtet die Notenbank. Russlands Auslandsverschuldung hatte Mitte 2014 mit 733 Milliarden US-Dollar uhren Höhepunkt erreicht. Seit den westlichen Sanktionen ist sie rückläufig, da die Strafmaßnahmen die Kreditvergabe an russische Unternehmen eingeschränkt haben. Von der Auslandsverschuldung entfallen rund 56 Milliarden US-Dollar auf Kredite des Staates und der Zentralbank, rund 398 Milliarden US-Dollar gehen auf Banken, Unternehmen und private Haushalte zurück. 53 Prozent der Auslandsverschuldung sind Schulden des privaten Sektors.