Grafik der Woche: Russland hält viel weniger Dollar

Quelle: Zentralbank Russland / eigene Darstellung

Russland reduziert seine Dollar-Reserven massiv. Stattdessen setzt die russische Notenbank auf Euro und Yuan. Bereits im Juni verkaufte sie über 100 Milliarden US-Dollar, wie die Bank jetzt bekannt gab. Der Schritt passt in die Strategie Moskaus, sich angesichts der anhaltenden Spannungen mit den USA mehr und mehr vom Dollar zu lösen.

Neben Euro und Yuan kaufte die Bank zudem japanische Yen. Euro machen nun mit rund 32 Prozent den größten Anteil der Reserven aus. Der Dollar rutscht von seiner vormals dominanten Position auf Platz zwei. Fast 15 Prozent hält die Bank in Form von Yuan. Laut dem Internationalen Währungsfonds entspricht dies rund einem Viertel der weltweiten Yuan-Reserven. Die chinesische Währung hatte in dem Mix zuvor keine Rolle gespielt.