USA wollen Sanktionen von Rusal und En+ aufheben

WASHINGTON/MOSKAU. Die USA wollen die Unternehmen von Oleg Deripaska En+, Rusal und Eurosibenergo innerhalb von 30 Tagen von der Sanktionsliste ausschließen, da der Geschäftsmann seinen Anteil daran reduziert.

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Das kündigte das US-Finanzministerium am 19. Dezember an. Rusal teilte derweil mit, die Entscheidung des US-Finanzministeriums zu begrüßen. Der Aluminiumriese arbeite aktuell weiter daran, das Unternehmen wieder in den Normalbetrieb zu versetzen. Deripaska selbst und die von ihm kontrollierten Unternehmen En+ Group, GAZ, Basic Element und Rusal wurden Anfang April auf die schwarze Liste der Vereinigten Staaten gesetzt. Damit wurden ihre Vermögenswerte in den USA gesperrt und US-Bürgern verboten, jegliche Geschäftsbeziehungen mit diesen Unternehmen zu unterhalten. Später verlängerte das US-Finanzministerium wiederholt die Frist für die Verhängung der Sanktionen gegen die Unternehmen, da die Parteien mit Deripaska verhandelten, seinen Anteil an den Unternehmen zu reduzieren.