Russland vermiest Metro das Geschäft

DÜSSELDORF. Russland zieht das Geschäft des Händlers Metro nach unten. Hinzu kommt, dass die Ertragskraft in Russland 2018/19 weiter abnehmen wird, erklärte Konzernchef Olaf Koch am 13. Dezember bei der Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf.

Russland zieht das Geschäft des Händlers Metro nach unten. Foto: iStock © SergeyVButorin

Grund dafür sei die ständige Überarbeitung der Preisstrategie des Russland-Geschäfts. Auch Investitionen in die Digitalisierung brachten der Metro Einbußen. Deshalb wird das operative Ergebnis (Ebitda) im Jahr 2018/2019 (Stand Ende September) um etwa zwei bis sechs Prozent erneut schrumpfen. Schon 2017/18 hatte der Düsseldorfer Konzern einen Rückgang von rund zwei Prozent auf 1,24 Milliarden Euro verzeichnet. In Russland müsse der Umsatzrückgang gestoppt werden, was zwei bis drei Quartale in Anspruch nehmen könnte, sagte Chef Olaf Koch. Zudem soll eine aggressivere Preispolitik das Geschäft wieder lukrativer machen. Deshalb werde die Profitabilität wohl vorerst weiter schrumpfen.