EBRD setzt auf Erneuerbare in der Ukraine

KIEW. Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) und die Schwarzmeer-Handels- und -Entwicklungsbank (BSTDB) wollen den Anteil erneuerbarer Energien im Land bis 2035 auf 25 Prozent steigern.

EBRD setzt auf Erneuerbare in der Ukraine. Foto: iStock © joyt

Dafür investieren die Unternehmen 36 Millionen Euro in drei neue Solaranlagen im Süden der Ukraine. Die Solarkraftwerke sollen mit einer Gesamtleistung von 47 Megawatt in der Mykolaiv-Region entstehen. Das Projekt wird von Rengy Solar BV, eine Tochter des norwegischen Solarentwicklers Scatec Solar ASA, und der regionalen Rengy Development Group umgesetzt. Es ist das erste eines größeren Kreditvergabeprojekts der EBRD für erneuerbare Energien in der Ukraine mit Mitteln in Höhe von 250 Millionen Euro (USELF III). USELF III baut auf zwei vorangegangenen Kreditprogrammen auf, die von der EBRD und dem Clean Technology Fund finanziert und im Rahmen derer 13 Projekte mit einer installierten Gesamtleistung von 151 Megawatt umgesetzt wurden. Die EBRD ist laut eigenen Angaben der größte internationale Finanzinvestor in der Ukraine. Bis heute hat die Bank fast 12,1 Milliarden Euro in rund 400 Projekte investiert. Fast eine Milliarde Euro davon gingen in die Energiebranche, wo 23 Projekte damit finanziert wurden. Seit 1993 ist die EBRD im Land aktiv.