Ausländische Zahlungsdienste in Russland bald eingeschränkt

MOSKAU. Russland will ausländische Zahlungssysteme einschränken. Betroffen sind Unternehmen wie MoneyGram, Intel Express, AliPay, WeChat und weitere. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde am 7. Dezember in die Staatsduma eingebracht, berichtet das Wirtschaftsblatt RBK.

Ausländische Zahlungsdienste können in Russland bald eingeschränkt sein. Foto: iStock © vivalapenler

Dem Dokument zufolge soll es ausländischen Zahlungsdienstleistern oder E-Wallets untersagt werden, Geldüberweisungsdienste für russische Staatsbürger zu tätigen. Russische Banken sollen solche Überweisungen nicht mehr durchführen. Die Dienste sollen auf dem Territorium Russlands nur mit ihren ausländischen Kunden arbeiten können. Zudem wird vorgeschlagen, Anbieter ausländischer Zahlungssysteme zu verpflichten, eine eigene Repräsentanz im Land zu eröffnen und die Regeln für die Arbeit mit Wertpapieren zu koordinieren. Damit will die Regierung die Entwicklung russischer Zahlungsinstrumente und -technologien anregen, schreibt RBK.