OPEC+ beschließt Drosselung der Ölförderung

WIEN. Das Ölkartell Opec hat sich mit den verbündeten Nicht-Opec-Ländern einschließlich Russland („Opec+“) nach stundenlangen Verhandlungen auf eine Drosselung der Ölproduktion geeinigt.

Die OPEC, die Nicht-OPEC-Staaten und Russland haben nach stundenlangen Verhandlungen eine Förderkürzung ausgehandelt. Foto: © Vincent Eisfeld / vincent-eisfeld.de / CC-BY-SA-4.0

Das ist das Ergebnis einer Sitzung, die am 7. Dezember in Wien stattfand. Wie der iranische Ölminister Bidschan Namdar Sanganeh dem iranischen Staatsfernsehen sagte, wollen die 25 kooperierenden Staaten künftig 1,2 Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl pro Tag weniger fördern. Dabei entfallen 800 000 Barrel auf die 15 Opec-Staaten, die restlichen 400 000 auf die Verbündeten. Der Iran wird von dieser Regelung ausgenommen, da das Land von den USA sanktioniert wird. Der iranische Ölminister hatte erklärt, dass sein Land keine weitere Drosselung hinnehmen wird. Daraufhin sind die Ölpreise rund fünf Prozent gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Freitagnachmittag 63,04 US-Dollar. Das waren 2,98 Dollar mehr als am Donnerstag.

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