Russland, EU, OSZE und Deutschland beraten über jüngste Eskalation der Ukraine-Krise

MOSKAU. Russland, die EU, die Organisation für Sicherheit Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und Deutschland werden sich vom 6. bis 7. Dezember über die jüngste Eskalation der Ukraine-Krise austauschen.

OSZE-Generalsekretär Thomas Greminger bei einer Mission am 27. Juli 2018 in Kramatorsk, Ukraine / Photo: OSCE/Evgeniy Maloletka (CC BY-ND 4.0)

Das teilte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Zakharowa, am 5. Dezember in Moskau mit. Die Gespräche finden ihren Aussagen zufolge am Rande der Tagung des OSZE-Ministerrates statt, die zu diesem Zeitpunkt in Mailand über die Bühne geht. Dabei werden Russland vom russischen Außenminister Sergej Lawrow und die OSZE von ihrem Generalsekretär Thomas Greminger vertreten. Für die EU soll die Außenbeauftragte der Gemeinschaft, Federica Mogherini, die Verhandlungen führen. Deutschland wird von Bundesaußenminister Heiko Maaß repräsentiert. Am 25. November hatte die russische Küstenwache Patrouillenbooten der ukrainischen Marine die Durchfahrt in der Meerenge von Kertsch vor der Krim verweigert. Die drei ukrainischen Schiffe wurden aufgebracht. Dadurch hatte sich die politische Krise zwischen Russland und der Ukraine wieder verschärft, die sich seit Jahren im Konflikt befinden.

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