Regierung bewilligt Subventionen für Autohersteller

MOSKAU. Der stellvertretende Ministerpräsident Dmitrij Kosak hat das Industrieministerium und weitere zuständige Behörden angewiesen, spezielle Investitionsverträge (SPIK) mit der GAZ-Gruppe, Hyundai, BMW und Avtotor abzuschließen. Das berichtet RBK.

Regierung bewilligt Subventionen für Autohersteller, unter anderem BMW. Foto: iStock©chasdesign

Den vier Automobilherstellern wird garantiert werden, dass sich die Geschäftsbedingungen während der Vertragsdauer nicht verschlechtern und sie Steuervorteile erhalten. Zudem sollen die Behörden bis zum 30. Dezember ein Subventionsprogramm für Autohersteller ausarbeiten, das allen Marktteilnehmern gleiche Bedingungen bietet. Vorgesehen sind Subventionen für den Ausgleich eines Teils der Kosten für die Aufrechterhaltung von Arbeitsplätzen, für die Herstellung und Wahrung der Euro-4- und Euro-5-Normen für Fahrzeuge sowie für die Nutzung von Energieressourcen durch energieintensive Unternehmen. Das derzeitige Förderprogramm der industriellen Montage läuft aus: Für verschiedene Automobilhersteller endet die Vereinbarung 2018/19. In einer neuen Version des SPIK will die Regierung höhere Anforderungen an den Export von Produkten und die Lokalisierung von Automobilkomponenten stellen sowie die notwendigen Investitionen erhöhen. Darüber hinaus werden die Vereinbarungen bereits mit dem neuen Mehrwertsteuersatz von 20 Prozent geschlossen. In der ersten Version hatten sich Unternehmen verpflichtet, 750 Millionen Rubel zu investieren, um Subventionen zu erhalten. Der festgelegte Lokalisierungsgrad betrug im Durchschnitt 60 Prozent. Das Industrieministerium erklärte, dass die ersten SPIK des neuen Formats erst gegen Ende des ersten Quartals 2019 abgeschlossen werden sollen.