Russland beendet Offshore-Bau von TurkStream

MOSKAU. Gazprom hat den Offshore-Teil der TurkStream-Pipeline fertiggestellt. Zwei Leitungen mit einer Gesamtlänge von 1.820 Kilometern führen von Russland durch das Schwarze Meer in die Türkei.

Gazprom hat den Offshore-Teil der TurkStream-Pipeline fertiggestellt. Foto: kremlin.ru

Das berichtet das Wirtschaftsblatt Wedomosti. Nun stehen noch der Bau der Kompressorstation an der türkischen Küste und der Onshore-Teil der Pipeline in der Türkei an. Diese Arbeiten „laufen nach Plan“, berichtete Gazprom Mitte November. Die Pipeline soll Ende 2019 in Betrieb gehen. Dann wird die TurkStream jährlich 15,8 Milliarden Kubikmeter Erdgas durch zwei Rohre pumpen. Der erste Strang soll den Inlandsmarkt der Türkei bedienen, der zweite die Länder Süd- und Südosteuropas. Um das Gas in die Europäische Union zu leiten, kommen Bulgarien und Griechenland als Hubs in Betracht, wie Gazprom erklärte. Die wahrscheinlichste Routenoption ist Bulgarien-Serbien-Ungarn-Österreich, sagen Experten. Gazprom schätzt die Investitionskosten für den Bau der Pipeline auf etwa acht Milliarden US-Dollar.

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