Win-Win-Kooperation: Audi und FAW feiern 30 Jahre Partnerschaft

CHANGCHUN/INGOLSTADT. Am 19. November haben Audi und First Automotive Works (FAW) gemeinsam mit rund 650 hochrangigen Gästen das 30-jährige Bestehen ihrer Partnerschaft gefeiert.

Audi und First Automotive Works (FAW) feierten am 19. November 2018 das 30-jährige Bestehen ihrer Partnerschaft. Zu den rund 650 Gästen der Jubiläumsfeier im FAW-Werk Changchun zählen Vertreter der Provinz Jilin, des Partners FAW, Repräsentanten des Joint Ventures FAW-Volkswagen sowie Vorstände der Volkswagen AG und der AUDI AG. Foto: AUDI AG
Audi und First Automotive Works (FAW) feierten am 19. November 2018 das 30-jährige Bestehen ihrer Partnerschaft. Zu den rund 650 Gästen der Jubiläumsfeier im FAW-Werk Changchun zählen Vertreter der Provinz Jilin, des Partners FAW, Repräsentanten des Joint Ventures FAW-Volkswagen sowie Vorstände der Volkswagen AG und der AUDI AG. Foto: AUDI AG

Seit 1988 ist Audi als erste Premiummarke auf dem chinesischen Markt aktiv, der sich zum stärksten Wachstumsmotor und größten Einzelmarkt für Audi entwickelt hat. In den vergangenen 30 Jahren lieferte der Automobilhersteller dort mehr als fünf Millionen Fahrzeuge aus. Das Verkaufsvolumen hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verfünffacht. Derzeit bietet Audi sechs lokal produzierte Modellfamilien in China an. Im Werk Changchun im Norden entstehen die Baureihen Audi A4 L, A6 L, Q3 und Q5 L. Im südchinesischen Foshan fahren die Audi A3 Limousine, der A3 Sportback sowie der Audi Q2 L vom Band. Ein weiterer Schritt in der Zusammenarbeit von Audi und FAW ist die Aufnahme der Audi-Produktion in Tianjin.

Im Rahmen eines Lizenzvertrags zwischen Audi und FAW entstand der Audi 100 als erstes Modell aus Teilesätzen im FAW-Werk Changchun. 1995 wurde die Audi-Fertigung in das Joint Venture FAW-Volkswagen integriert und die Kooperation sukzessive ausgebaut. Den Geschmack der chinesischen Käufer fest im Blick brachte Audi als Pionier Langversionen von Audi A4 und A6 auf die Straße und hatte mit dem Audi A6 L e-tron den ersten lokal gefertigten Plug-in-Hybrid des Volkswagen-Konzerns im Angebot. 2013 weihten die Ingolstädter ein Entwicklungszentrum in Peking. Auch künftig will Audi seine Forschungs- und Entwicklungskompetenzen in China weiter ausbauen, um den Wünschen chinesischer Kunden nach Modellvarianten und digitalen Diensten weiter gerecht werden zu können. Audi und FAW planen, ihr lokales Portfolio bis 2022 auf mehr als zehn Modelle auszuweiten und erste vollelektrische Autos auf den Markt zu bringen. 2019 wird mit dem Audi Q2 L e-tron – dem ersten Elektroauto, das speziell auf den chinesischen Markt zugeschnitten ist – gestartet. Die lokale Produktion des Audi e-tron folgt ab 2020, ein Jahr nach seinem Marktstart in China.