Norilsk Nickel profitiert vom E-Auto-Boom

MOSKAU. Das russische Bergbau- und Hüttenunternehmen Norilsk Nickel wird seine Produktion aufgrund der wachsenden Nachfrage von Elektroautos und Batterien steigern. Wie der Konzern auf seinem Investorentag in London mitteilte, werde seine Metallproduktion in den kommenden Jahren um fünf bis acht Prozent und bis 2020 um zwölf bis 15 Prozent gegenüber 2017 steigen.

Das russische Bergbau- und Hüttenunternehmen Norilsk Nickel wird seine Produktion aufgrund der wachsenden Nachfrage von Elektroautos und Batterien steigern. Foto: nornickel

Nach 2025 plant das Unternehmen, die Produktion von Nichteisenmetallen um 15 Prozent und von Platingruppenmetallen um 25 Prozent zu erhöhen. Damit will Norilsk Nickel die wachsende Nachfrage nach Nickel, Kupfer und Palladium aufgrund des Strukturwandels auf dem Automobilmarkt decken. Für den Produktionsausbau wird das Unternehmen etwa 1,3 bis 1,5 Milliarden US-Dollar investieren, die endgültige Entscheidung über die Investitionen wird jedoch erst 2019 getroffen. 2017 wurden weltweit 1,2 Millionen Elektrofahrzeuge verkauft, ihr Anteil am Gesamtumsatz betrug nicht mehr als fünf Prozent, berichtete Norilsk Nickel. Bis 2030 soll der weltweite Anteil der Elektrofahrzeuge aber bereits 48 Prozent oder 52,3 Millionen Einheiten betragen.

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