Siemens implementiert Lagerverwaltungssystem in China

NÜRNBERG. Siemens liefert ein fortschrittliches Lagerverwaltungssystem an die HBIS Laoting Steel Co. Ltd., eine Tochtergesellschaft des Eisen- und Stahlproduzenten Hebei Iron & Steel. Das vereinbarten die Partner am Rande der China International Import Expo.

Unterzeichnung der Kooperation zwischen HBIS und Siemens. Foto: www.siemens.com/presse
Unterzeichnung der Kooperation zwischen HBIS und Siemens. Foto: www.siemens.com/presse

Zum Lieferumfang gehören ein Materialverfolgungs- und Managementsystem, ein autonomes Lagerplatzbetriebssystem, das Prozessleitsystem Simatic PCS 7, ein Industrienetzwerk sowie Consulting, Engineering, Projektmanagement und Inbetriebnahme. Das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten ermöglicht, alle Maschinen und Fördersysteme der Anlage von einem System aus zu steuern. Ein 3D-Modell des Lagerbestands liefert hierbei Informationen zu Menge und Qualität des gelagerten Materials und erlaubt den unbemannten Betrieb aller Regalbediengeräte der Anlage. Der Betreiber profitiere von Verbesserungen bei Systemeffizienz, Produktionskapazität und Sicherheit sowie niedrigeren Betriebskosten, teilte Siemens in einer Presseinformation mit.

Ein weiterer Aspekt für die Notwendigkeit der Errichtung eines modernen Lagerverwaltungssystem sind die verschärfteren Umweltschutzauflagen in China. So schreibt die neue Umweltschutzverordnung vor, dass sich alle neu errichteten Lagerplätze in Innenräumen befinden müssen. Wegen der hohen Temperaturen und Staubbelastungen  bei der Stahlproduktion können die neuen Hallenanlagen nur mit autonomen Regalbediengeräten betrieben werden. Auch aus diesem Grund habe sich die HBIS Laoting Steel Co. Ltd. für die Siemens-Anlage entschieden.