Medwedjew für HGV nach Jekaterinburg

MOSKAU. Der russische Premierminister Dmitrij Medwedjew hat seinen Stellvertreter Maxim Akimow angewiesen, das Projekt der Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke (HGV) zwischen Tscheljabinsk und Jekaterinburg in den „Gesamtplan zur Modernisierung und Erweiterung der Hauptinfrastruktur bis 2024“ aufzunehmen.

Russlands Premier Dmitrij Medwedjew ist für eine HGV über Jekaterinburg nach Kasan. Foto: kremlin.ru

Das berichten russische Medien. Zuvor hatte Präsident Putin Wirtschaftlichkeit des Projekts bezweifelt und eine erneute Prüfung gefordert. Demnach lohne sich die Abzweigung der Strecke in diese Region doch. Das Bruttoregionalprodukt der Region Tscheljabinsk könnte dadurch um 0,9 Milliarden Rubel (11,0 Mio. Euro) und der Region Swerdlowsk um 1,1 Milliarden Rubel (15 Mio. Euro) steigen. Auch andere Regionen würden davon profitieren. Das Projekt ist Teil der geplanten Hochgeschwindigkeitsstrecke Moskau-Kasan. Das Infrastrukturprojekt gehört zum Ausbau der Neuen Seidenstraße und kostet mehr als sieben Billionen Rubel (97,2 Mrd. EUR). An dem Ausbau ist die deutsche Initiative für Hochgeschwindigkeitsverkehr (HGV) beteiligt, an der unter anderem Siemens und die Deutsche Bank teilnehmen. Das HGV-Konsortium investiert in das Projekt umgerechnet 2,7 Milliarden Euro.

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