Russische Großkonzerne fürchten US-Sanktionen

MOSKAU. Die Mehrzahl der großen russischen Unternehmen (86%) fürchtet eine mögliche Ausweitung der US-Sanktionen. Das berichtet RBK unter Berufung auf eine Umfrage des Adizes Institute. Nur 14 Prozent der Wirtschaftsvertreter sind nicht besorgt über die Ausweitung der Beschränkungen.

Die Mehrzahl der großen russischen Unternehmen (86%) fürchtet eine mögliche Ausweitung der US-Sanktionen. Foto: iStock © guvendemir

Die überwiegende Mehrheit der Befragten (95%) berichtete, die Auswirkungen der April-US-Sanktionen indirekt zu spüren. Weitere fünf Prozent gaben an, dass ihre Mitwettbewerber Sanktionen ausgesetzt waren. 35 Prozent erwarten negative Auswirkungen auf die Lieferung von Gütern oder Technologien nach Russland, sollte es neue Sanktionen geben. Eine weitere Schwäche des Rubels und die Instabilität der Finanzmärkte befürchten weitere 34 Prozent der Befragten. Im Rahmen der Studie wurden 1.015 Inhaber und CEOs von großen Unternehmen befragt. Davon sind 38 Prozent aus der Industrie, 17 Prozent aus dem Bausektor, 16 Prozent aus der Transportbranche, 14 Prozent der im Finanzsektor Beschäftigten, neun Prozent aus dem IT-Bereich und sechs Prozent aus der Medizin.

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