Hamburger Hafen und TransContainer stärken Zusammenarbeit

HAMBURG. Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und der russische Logistiker TransContainer haben eine Absichtserklärung über eine engere Kooperation unterzeichnet. Wie die HHLA mitteilt, geht es um eine verstärkte Zusammenarbeit der HHLA-Bahntochter Metrans mit TransContainer auf dem russischen Breitspurnetz mit dem Ziel, den Containertransport auf der Neuen Seidenstraße auszubauen.

Hamburger Hafen und TransContainer stärken Zusammenarbeit. Foto: TransContainer

Unter anderem ist geplant, den Bahnkorridor über die Slowakei und die Ukraine verstärkt als Transitroute für Seidenstraßen-Verkehre zu nutzen. „Die Nutzung von Kompetenzen und des Netzwerks von HHLA- und Metrans-Terminals in der Europäischen Union könnte eine starke Grundlage für die Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Transitpotenzials zwischen China und Europa sein“, sagte der Vorstandsvorsitzende des russischen Unternehmens, Vyacheslav Saraev. Seit dem 1. November ist TransContainer Mitglied bei Hafen Hamburg Marketing e.V. Das gibt dem russischen Logistiker den Zugang zur logistischen Kette der HHLA und ermöglicht eine ausgewogene Auslastung der Züge in beide Richtungen zwischen Asien und Europa, kommentiert Saraev. TransContainer ist der größte intermodale Containertransport- und integrierte Logistikkonzern Russlands. Die Flotte umfasst über 25.000 Transportwagen für den Schienenverkehr und fast 68.000 Container. TransContainer verfügt über 60 Terminalanlagen in Russland, Kasachstan und der Slowakei.

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