Acht Länder erhalten Ausnahmegenehmigungen von US-Sanktionen

WASHINGTON. Die USA werden offenbar acht Staaten Ausnahmen von den Sanktionen gegen den Iran gewähren, die am 5. November in Kraft treten. Wie die internationale Nachrichtenagentur Bloomberg am 2. November berichtet, handelt es sich wahrscheinlich um Japan, Südkorea und Indien, die auf die Ölgeschäfte mit dem Land am Persischen Golf angewiesen sind.

Acht Länder erhalten Ausnahmegenehmigungen von US-Sanktionen. Foto: NATO North Atlantic Treaty Organization / Lizenz: Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.0 Generic (CC BY-NC-ND 2.0) / Quelle: https://www.flickr.com/photos/nato/43294243162/in/dateposted/

Welche Länder ansonsten weiter mit dem Iran handeln dürfen, werde vermutlich am 5. November bekannt gegeben, schreibt Bloomberg. Die Türkei hat sich wohl auch um eine Ausnahmeregelung bemüht, bestätigte das Zustandekommen aber nicht. „Wir haben keine Benachrichtigung bekommen“, zitiert die türkische Agentur Anadolu Energieminister Fatih Dönmez. Weiter wollte er sich demnach zu dem Thema nicht äußern. Die USA hatten in den vergangenen Tagen angedeutet, dass sie bestimmten Verbündeten Ausnahmeregelungen erteilen, die besonders auf die Ölgeschäfte mit dem Iran angewiesen sind. Am 5. November tritt die zweite Stufe des Embargos in Kraft, das den Öl- und den Finanzsektor betrifft.

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