Importverbotsliste für medizinische Geräte wird noch nicht erweitert

MOSKAU. Die stellvertretende Ministerpräsidentin für Bildung, Gesundheit und Sozialpolitik, Tatjana Golikowa, will die Importverbotsliste für medizinische Geräte bisher nicht erweitern. Wie RBK berichtet, wies sie an, die vorgeschlagene erweiterte Liste bis zum 29. Januar 2019 zu überprüfen.

Die stellvertretende Ministerpräsidentin für Bildung, Gesundheit und Sozialpolitik, Tatjana Golikowa, will die Importverbotsliste für medizinische Geräte bisher nicht erweitern. Foto: kremlin.ru

Die Importverbotsliste enthält medizinische Geräte, die von russischen Institutionen im Rahmen der öffentlichen Auftragsvergabe nicht erworben werden können. Im Juli hatte das Ministerium für Industrie und Handel der Regierung vorgeschlagen, sie zu erweitern. Unter den neuen Vorschlägen sind Verbundfüllmaterialien, Reagenzgläser für Tests, Teststreifen für Blutzuckermessgeräte, Klebeverbände, Gelenkenprothesen, künstliche Augenlinsen und Kontaktstrahltherapiegeräte. Laut dem Leiter des Sekretariats der stellvertretenden Premierministerin habe das Industrieministerium jedoch nicht geprüft, ob es für die vorgeschlagenen Waren auch russische Analoga gibt. Zuvor hatte bereits eine Reihe namhafter Ärzte die Initiative des Ministeriums kritisiert.

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