Norilsk Nickel und BASF kooperieren in Finnland

MOSKAU. Norilsk Nickel und der deutsche Chemiekonzern BASF haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um den wachsenden Bedarf des Elektrofahrzeugmarktes zu decken.

Norilsk Nickel und der deutsche Chemiekonzern BASF haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Foto: Norilsk Nickel

Wie das russische Unternehmen mitteilt, wird BASF in der finnischen Stadt Harjavalta ein Unternehmen zur Herstellung von Ersatzteilen für Elektrofahrzeuge aufbauen. Es wird in der Nähe der Nickel-Kobalt-Anlage von Norilsk Nickel liegen. Das russische Unternehmen wird die neue BASF-Anlage mit Rohstoffen für Batterien – Nickel und Kobalt – beliefern. Das Projekt soll Ende 2020 starten. Das Werk soll 300.000 Elektrofahrzeuge pro Jahr mit Komponenten versorgen. In das Projekt sollen 400 Millionen Euro fließen. Norilsk Nickel hatte im Juni 2017 Verhandlungen mit BASF über die Lieferung von Rohstoffen für die Produktion von Batterien aufgenommen. Dies ist der zweite Vertrag von Norilsk Nickel mit dem Chemie-Riesen. Im Jahr 2014 unterzeichneten die Unternehmen einen Vertrag über die Lieferung von chemischen Verbindungen von Platin-Metallen.