Russische KMU kommen schwer an Kredite

MOSKAU. Die russische Zentralbank will kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stärker bei der Finanzierung ihrer Geschäfte unterstützen. Dafür hat sie eine Road Map vorbereitet, berichtet Kommersant.

Die russische Zentralbank will kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stärker bei der Finanzierung ihrer Geschäfte unterstützen. Foto: istock © Aleks_G

Unter anderem sind eine Senkung der Zugangsbarrieren sowie der Dienstleistungs- und Zinskosten, eine Erhöhung des Kreditvolumens und der Bearbeitungsgeschwindigkeit sowie die Entwicklung alternativer Finanzierungsmöglichkeiten geplant. Die Maßnahmen sollen voraussichtlich Mitte 2019 umgesetzt werden. Aktuell liegen die Zinssätze für KMU im Vergleich zu größeren Unternehmen deutlich höher, da die Kreditvergabe mit erhöhten Risiken verbunden ist. Banker und Wirtschaftsvertreter unterstützen die Umsetzung von Maßnahmen. Experten warnen jedoch, dass damit zwar die Zahl der Darlehensempfänger steige, die Zinssätze aber auf dem gleichen Stand blieben, was das Hauptproblem nicht lösen wird. Laut der Regierung betrug die Zahl der registrierten KMU am 10. September 2018 über 5,92 Millionen Unternehmen.

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