Altmaier: „Unbedingt an Dialog mit Russland festhalten“

MOSKAU. Deutschland darf trotz der anhaltenden politischen Spannungen nicht den Dialog mit Russland abbrechen. Das forderte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zum Auftakt des Petersburgers Dialogs in der russischen Hauptstadt.

Deutschland darf trotz der anhaltenden politischen Spannungen nicht den Dialog mit Russland abbrechen. Das forderte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zum Auftakt des Petersburgers Dialogs in der russischen Hauptstadt. Foto: stephan-roehl.de / Heinrich-Böll-Stiftung / Lizenz: Attribution-ShareAlike 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0) / Quelle: https://www.flickr.com/photos/boellstiftung/33340405995

„Man muss um die gegenseitigen Beziehungen kämpfen,“ betonte Minister Altmaier. Auch der Vorstandsvorsitzende des Deutsch-Russischen Forums, Matthias Platzeck, bekräftigte die Notwendigkeit der Zusammenarbeit: „Beide Länder brauchen einander“, erklärte er. Deshalb dürfe man nicht aufhören, den anderen verstehen zu wollen. „Die Völker Russlands und Deutschlands haben eine gemeinsame tausendjährige Geschichte“, sagte Platzeck. Wenn das Projekt der Gaspipeline Nord Stream 2 gelinge, seien vielleicht auch Fortschritte im Ukraine-Konflikt möglich, sagte Platzeck weiter. Der Petersburger Dialog ist ein bilaterales Diskussionsforum, das die Verständigung zwischen beiden Ländern fördern soll. Der 17. Dialog fand am 7. und 8. Oktober in Moskau statt. Das Thema war „Vertrauen bilden, Partnerschaft stärken: Zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland als Impuls für den zwischenstaatlichen Dialog“.