Grafik der Woche: Die richtige politische Richtung?

Quelle: Levada Center / eigene Darstellung

Die Zustimmung der russischen Bürger zur Politik ihres Landes scheint angeknackst. Seit Mai dieses Jahres sinkt vor dem Hintergrund der Diskussionen um die Erhöhung der Mehrwertsteuer, der Kraftstoffpreise und nicht zuletzt des Rentenalters das Stimmungsbarometer. Das zeigen Daten des renommierten Meinungsforschungsinstituts Levada. Während im April noch 60 Prozent der Befragten den Kurs des Kremls als richtig einschätzten, waren es im August nur noch 45 Prozent. Diese Zahl sank seit den Präsidentschaftswahlen konstant. Gleichzeitig stieg die Bereitschaft zum Protest. Dabei würden die Menschen vor allem aus wirtschaftlichen Gründen auf die Straße gehen: Im März stimmten dem 17 Prozent zu, im August waren es 41 Prozent. Im Jahr 2017 lag der Anteil bei durchschnittlich 25 Prozent. Politische Proteste schätzten im August 34 Prozent als möglich ein, während es im März nur zwölf Prozent waren. Gleichzeitig sinkt der Rückhalt der Bevölkerung zur regierenden Partei. Im Dezember hatten noch 37 Prozent der 1.600 befragten russischen Bürger dafür gestimmt, die Partei Einiges Russland wählen zu wollen. Im August waren es nur noch 28 Prozent.

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