Schlumberger könnte Russland seine Technologien bereitstellen

MOSKAU. Das US-Unternehmen für Erdölexplorations- und Ölfeldservice Schlumberger ist bereit, Russland einen Teil seiner Technologien zu überlassen, um Anteile an der Eurasia Drilling Company zu erwerben.

Das US-Unternehmen für Erdölexplorations- und Ölfeldservice Schlumberger ist bereit, Russland einen Teil seiner Technologien zu überlassen, um Anteile an der Eurasia Drilling Company zu erwerben. Foto: Schlumberger Cambridge Research Centre/ Foto: © Andrew Dunn/ Lizenz: Attribution-ShareAlike 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0) / Quelle: wikimedia

Laut Experten ist die Bohrtechnologie des Unternehmens besser als die, die russische Unternehmen einsetzen. Dies berichtet das Wirtschaftsblatt Wedomosti. Seit mehr als einem Jahr prüfen russische Behörden den wiederholten Antrag von Schlumberger, sich an der russischen Eurasia Drilling Company (EDC) zu beteiligen. Im vergangenen Sommer hatte Schlumberger den Kauf von 51 Prozent an EDC beantragt, aber zu Beginn dieses Jahres senkte er seine Anfrage auf einen Anteil von 50 Prozent minus einer Aktie und strukturiert die Transaktion neu. Nun will Schlumberger selbst weniger als 25 Prozent seines geplanten Anteils halten, der Rest soll an seine Rentenkasse gehen. Zudem verpflichtet sich Schlumberger, dem russischen Unternehmen einen Teil seiner Technologie zu überlassen, sollte es den Markt wegen der US-Sanktionen in der Energiebranche verlassen müssen, berichtet Wedomosti. In den kommenden zwei Monaten soll Schlumbergers Anfrage erneut der Kommission für ausländische Investitionen vorgelegt werden. Die Parteien selbst wollten sich nicht zum Deal äußern.