Iran verzichtet auf umstrittenen Bargeld-Transfer

BERLIN. Der Iran verzichtet auf den umstrittenen Bargeld-Transfer von 300 Millionen Euro aus Deutschland, den die Europäisch-Iranische Handelsbank abwickeln sollte. Das berichten die Süddeutsche Zeitung, der NDR sowie der WDR am 4. September.

Iran verzichtet auf umstrittenen Bargeld-Transfer
Iran verzichtet auf umstrittenen Bargeld-Transfer. Foto: Foto: Mbdortmund / Lizenz: GNU Free Documentation License, Version 1.2 / Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hamburg-090613-0219-DSC_8316-Bank-neben-Chilehaus.jpg

Die Bank informierte auch die Bundesregierung über diese Entscheidung. Die USA hatten auf eine Absage des Transfers gedrängt. Washington wirft dem Iran vor, das Geld für Terroraktivitäten im Nahen Osten verwenden zu wollen. Die Bundesbank hatte zum 25. August ihre Geschäftsbedingungen geändert. Seitdem kann sie bei hohen Bargeldauszahlungen von der Bank eine Erklärung verlangen. Damit will die Bundesbank verhindern, dass Terror finanziert wird. Sind die Erklärungen nicht ausreichend, kann die Auszahlung verweigert werden.