Uniper zieht sich möglicherweise wegen US-Sanktionen von Nord Stream 2 zurück

Energieversorger Uniper, der am Nord-Stream-Projekt teilnimmt, äußert sich zu den US-Sanktionen / Foto © 2017 Uniper SE

FRANKFURT AM MAIN. Der Energieversorger Uniper hat gedroht, sich von dem umstrittenen Nord-Stream-Projekt 2 zurückzuziehen. Das deutete das Unternehmen an, sollte es von rückwirkenden US-Sanktionen in Mitleidenschaft gezogen werden. „Wir können natürlich als Uniper nicht riskieren, dass wir tatsächlich amerikanischen Sanktionen ausgesetzt sind“, zitiert die Nachrichtenagentur Dow Jones Finanzvorstand Christopher Delbrück. „Dann wären wir vom Zahlungsverkehr ausgeschlossen, könnten den US-Dollar nicht mehr handeln“, sagte der Manager am 27. August. Das sind nach Aussagen von Delbrück „Dinge, die wir uns als Uniper grundsätzlich nicht erlauben können“.

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