Putin schwächt Rentenreform ab

Putin weicht vor den Kritikern der Rentenreform etwas zurück. Frauen in Russland müssen nun doch nicht so lange arbeiten wie geplant. Quelle: iStock©Tuayai 

MOSKAU. Russlands Rentenreform wird nun doch nicht so radikal ausfallen wie geplant. Ursprünglich sollten die Frauen acht Jahre länger arbeiten als bisher. Jetzt werden es lediglich fünf Jahre mehr sein, kündigte Präsident Wladimir Putin in einer Fernsehrede am 29. August an. Damit steigt ihr Rentenalter von derzeit 55 auf 60 Jahre. Das Staatsoberhaupt weicht in dieser Frage einen Schritt zurück, weil die gesamte Rentenreform in Russland kritisiert worden ist. Die Anhebung des Renteneintrittsalters für Männer wird allerdings wie vorgesehen beibehalten. So werden die Arbeitnehmer künftig erst mit 65 in den Ruhestand gehen. Bisher konnten sie bereits mit 60 aufhören zu arbeiten. Putin betonte in seiner Fernsehrede, dass die Erhöhung des Renteneintrittalters aufgrund des demografischen Wandels in Russland grundsätzlich unumgänglich sei.

 

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