Siemens will Geschäfte im Iran zurückfahren

Die Siemens-Zentrale in München. Foto: Siemens Headquarters Wittelsbacherplatz, München / Foto: Siemens

MÜNCHEN/ TEHERAN. Siemens will aufgrund der neuen US-Sanktionen seine Geschäfte in dem Land am Persischen Golf zurückfahren. Das berichtet die dpa am 24. August. „Wir werden dafür sorgen, dass alle Vorschriften einschließlich der US-amerikanischen Sekundärsanktionen eingehalten werden“, erklärte der Konzern. Zuvor hatte der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, per Twitter Schritte des Unternehmens angekündigt. „Siemens hat mir mitgeteilt, dass sie sich aus dem Iran zurückziehen, um die US-Sanktionen zu erfüllen“, schrieb er am 23. August beim Kurznachrichtendienst Twitter. Die EU und Deutschland versuchen grundsätzlich, die Unternehmen zu unterstützen, die im Iran Geschäfte machen wollen. Trotzdem haben bereits einige deutsche Firmen angekündigt, dass sie ihre Engagements dort beenden wollen.