Ungarn lehnt Software vom russischen Hersteller Kaspersky ab

BUDAPEST. Die ungarische Regierung hat die Behörden des Landes und staatliche Unternehmen angewiesen, keine Anti-Viren-Software des russischen Produzenten Kaspersky zu kaufen.

Ungarn lehnt Software vom russischen Hersteller Kaspersky ab. Foto: PROSergey Galyonkin / Lizenz: Attribution-ShareAlike 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0) / Quelle: flickr

Das berichtet das ungarische Nachrichtenportal HVG.Hu am 14. August. Die Regierung begründete dies mit einem Beschluss des EU-Parlaments. Die Parlamentarier fordern die Gemeinschaft seit Juni dazu auf, „die Verwendung als böswillig eingestufter Programme und Geräte wie Kaspersky Lab“ in ihren eigenen Institutionen und Organen zu verbieten. Das Parlament glaubt, dass der russische Hersteller Informationen seiner Kunden den russischen Geheimdiensten zur Verfügung stellt. Kaspersky verneint dies.