Putin trifft Merkel in Deutschland

BERLIN. Russlands Präsident Wladimir Putin wird am 18. August Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gesprächen im Gästehaus der Regierung auf Schloss Meseberg in Brandenburg treffen.

Russlands Präsident Wladimir Putin wird am 18. August Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gesprächen im Gästehaus der Regierung in Meseberg treffen. Foto: kremlin.ru/ © Creative Commons Attribution 4.0 International

Auf dem Plan stehen „deutsch-russische Fragen“, wie der Syrien-Konflikt, die Lage in der Ost-Ukraine sowie energiewirtschaftliche Fragen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft e. V. (OAOEV) lobte die zugenommene Intensität des Austauschs zwischen Deutschland und Russland in den vergangenen Monaten. Das sei eine erfreuliche Entwicklung. Zwischen Deutschland, der EU und Russland gebe es eine große Zahl an Themen, bei denen sie ähnliche Interessen verfolgen würden: „angefangen von einem regelbasierten Welthandel und der Stärkung der Welthandelsorganisation WTO, über den Klimaschutz bis hin zur Steuerung der Migration, der Erhaltung des Iran-Abkommens und der Bekämpfung des Terrors.“ Eine engere Zusammenarbeit mit Russland zum Abbau von Handelshemmnissen und der Schaffung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums in Europa sei gerade in Zeiten eines zunehmenden Protektionismus ein starkes Zeichen, kommentierte der OAOEV. Klar sei aber: „Eine wirkliche Normalisierung der bilateralen Beziehungen wird es erst durch einen erfolgreichen Friedensprozess in der Ostukraine geben.“

3 KOMMENTARE

  1. Liebe Frau Merkel,
    Als Vertreter des Volkes für das Sie eine geschäftsführende Aufgabe übernommen haben, erwarte ich klare Signale an Russland bzgl. der deutschen Bereitschaft zu kooperativen Beziehungen auf allen Ebenen (Wirtschaft, Friedenssicherung, Kultur…). Dies bedeutet gleichzeitig eine Distanz zu der fragwürdigen Politik der USA gegenüber Russland einzunehmen…
    Mfg,
    Jo Maranius Stienen

  2. sehr geehrte Frau Merkel
    wir liefern seit fast 30 Jahren Molkereitechnik nach Russland, es gibt weiter großen Bedarf,
    bedingt durch die politischen Wirren der letzten Jahre sind die Geschäfte deutlich zurückgegangen.
    Nicht nur auf dem Lebensmittelsektor gibt es für unsere Wirtschaft sehr gute Möglichkeiten in Russland, die die Politik ebnen sollte und nicht zerstören.
    Ich war letzte Woche mit 16 russlandskeptischen Freunden und Verwandten in Russland – Goldener Ring und Moskau
    und bin mit Russlandfans zurückgekommen.
    Herzliche Grüße
    Georg Dückinghaus

  3. Die Verantwortung Frau Merkels, nicht nur im Namen der Bundesrepublik zu sprechen sondern für ganz Europa ist enorm groß. Sie muss dazu genutzt werden die Völkerverständigung zu Russland wieder auf ein Maß zu bringen, wie vor der Ukraine-Krise. Russland ist nicht nur das größte Land Welt so sondern mit über 40% der Landmasse Europas auch ein Teil von uns! Die Kooperation zwischen Russland und der EU bringt uns alle vorwärts, Konfrontation ist ein Rückschritt. Wenn Frau Merkel im Interesse der Deutschen und Europäer handelt, so muss der Weg zu einer Freundschaft mit unserem großen Nachbarn gewählt werden.

    Freundschaftliche Grüße,

    Dennis Braun

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