Duma verabschiedet Novelle zum Gesetz über Exportkreditversicherungen

MOSKAU. Russische Unternehmer sollen Außenhandelsgeschäfte auch in Rubel abwickeln dürfen. Dies sieht eine Novelle des russischen Gesetzes über Exportkreditversicherungen und geschäftliche Risiken vor.

Russische Unternehmer sollen Außenhandelsgeschäfte auch in Rubel abwickeln dürfen. Foto: The building of the Council of Labor and Defense, currently (2017) — the building of the State Duma. 1935. Architect Arkady Langman. A view from the Manege Square/ Dmitry Ivanov/ Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International / Quelle: wikimedia

Das russische Parlament Duma verabschiedete die Änderung am 11. Juli, berichtete die Nachrichtenagentur TASS. Bisher sind russische Exporteure verpflichtet, Exportversicherungskredite in Euro oder US-Dollar zu bedienen. Zudem müssen sie Exporterlöse in Devisen nach Russland zurückführen. Nun soll die Novelle den Transfer in Rubel erlauben. „Diese Änderung gilt für Unternehmer, die von den Sanktionen betroffen sind und deren Konten eingefroren sind“, sagte  der stellvertretende Finanzminister Alexej Moisejew. Die Regierung will mit der Gesetzesänderung die Bedingungen für die russischen Exporteure erleichtern.

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