Siemens will Lokalisierungsgrad steigern

MOSKAU. Der Technologiekonzern Siemens ist bereit, die Fertigungstiefe seiner Gasturbinen in Russland von 60 auf 90 Prozent zu erhöhen. Dies sagte der Chef von Siemens Russland, Dietrich Möller, der Nachrichtenagentur Interfax am 9. Juli.

Der Technologiekonzern Siemens ist bereit, die Fertigungstiefe seiner Gasturbinen in Russland von 60 auf 90 Prozent zu erhöhen. Foto: Siemens

Um dieses Ziel umzusetzen brauche Siemens Russland mehr einheimische Zulieferer. Die gemeinsame Produktion von Zügen mit dem Schienenfahrzeugbauer Uralskie Lokomotivy ist der Beweis, dass dies möglich sei. „Bei der Produktion der Lastotschka-Züge haben wir bereits eine Lokalisierung von 85 Prozent erreicht“, sagte Möller. Ende Juni 2018 hatte das russische Energieministerium ein Programm zur Modernisierung russischer Kraftwerke bis zum Jahr 2035 verabschiedet. Die dabei eingesetzte Technik, soll bis zu 90 Prozent aus heimischer Produktion stammen. Dieses Vorhaben unterstützt das Ministerium mit 1,4 Billionen Rubel (18,3 Mrd. EUR) Fördermitteln.

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