Regierung fördert russische Chemiefaserproduktion

MOSKAU. Die russische Chemiefaserindustrie soll künftig weniger von Importen abhängig sein und wettbewerbsfähiger werden.

Die russische Chemiefaserindustrie soll künftig weniger von Importen abhängig sein und wettbewerbsfähiger werden. Foto: iStock © marekuliasz

Um dies zu erreichen, trafen sich am 9. Juli der stellvertretende Minister für Industrie und Handel, Sergej Zyb, mit Unternehmern und Vertretern des russischen Verbandes der chemischen Industrie, wie RIA Novosti berichtete. Gemeinsam einigten sie sich darauf, einen Fahrplan zur Förderung der russischen chemischen Leichtindustrie zu erstellen. Die Unternehmen sollen Unterstützung für die Modernisierung ihrer Betriebe erhalten. Bei einem weiteren Treffen in diesem Monat  sollen konkrete Schritte für ein Branchenprogramm bis 2025 ausgearbeitet werden. Russische Hersteller von Chemiefasern und -fäden liefern mit ihren Produkten den Rohstoff für Produkte aus den Branchen Medizintechnik oder Maschinenbau.