Investoren im Iran werden weiter gestärkt

WIEN. Der Streit um die Geschäfte des Westens mit dem Iran geht in eine weitere Runde: Die Länder, die sich noch an das Atomabkommen mit dem Iran halten, haben unterschiedliche wirtschaftliche Projekte ins Auge gefasst, um die Vereinbarung am Leben zu halten.

Der UN-Sicherheitsrat und Deutschland kämpfen weiter um das Iranabkommen. Die Europäische Investitionsbank (auf dem Bild) soll für die Geschäfte mit dem Land im Nahen Osten Kredite bereitstellen.  Foto: Steintec / Lizenz: Attribution 2.0 Generic (CC BY 2.0)/ Quelle: flickr
 Das geht aus einer Erklärung hervor, die diese Staaten am 6. Juli nach einer Sitzung in Wien abgegeben haben. Dadurch soll der Zahlungsverkehr sowie der Export von Öl und Gas gewährleistet bleiben. „Das Treffen war ein Schritt vorwärts,“ erklärte iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif. Damit hat der Westen innerhalb nur einer Woche eine weitere Maßnahmen ergriffen, um den Investoren im Iran den Rücken zu stärken. So hatte das EU-Parlament zwei Tage zuvor der Europäischen Investitionsbank (EIB) gestattet, sich im Iran zu engagieren. Das Finanzinstitut hatte Anfang Juni auf Druck der USA seine Pläne zurückgezogen, deutsche Unternehmen im Iran zu unterstützen.