Russland reicht bei WTO Streitbeilegungsgesuch ein

MOSKAU/WASHINGTON. Russland hat bei der Welthandelsorganisation (WTO) um ein Gespräch zur Beilegung des Handelsstreits wegen US-Zöllen auf Aluminium und Stahl gebeten. Dies teilte die Nachrichtenagentur TASS am 2. Juli mit.

Die russische Regierung hatte am 29. Juni Klage bei der WTO gegen die US-Zölle auf Stahl und Aluminium eingereicht. Foto: Kremlin.ru

Zuvor hatte die russische Regierung am 29. Juni eine Klage gegen die US-Zölle bei der WTO eingereicht. „Auch China, Indien, die EU, Kanada, Mexiko und Norwegen klagen gegen die USA. Russland wird Antwort-Zölle auf US-Waren einführen”, sagte der russische Wirtschaftsminister Maxim Oreschkin. Die US-Regierung hatte im März Strafzölle im Umfang von zehn beziehungsweise 25 Prozent auf Exporte von Stahl und Aluminium in die USA eingeführt. Washington begründete diese Entscheidung mit nationalen Sicherheitsinteressen. Mit dem Streitgespräch versucht die Russische Regierung, ohne weitere Verfahren eine Lösung zu finden. Wird innerhalb von 60 Tagen keine Einigung erreicht, kann die russische Regierung laut WTO-Regeln ein Schiedsgericht anrufen.

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