Mehr Russen nehmen Kredite auf

MOSKAU. Die Verschuldung der russischen Bevölkerung ist im Juni gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozent auf 1,8 Billionen Rubel (41,5 Mrd. EUR) gestiegen. Dies berichtete die Russische Plechanow-Wirtschaftsuniversität am 26. Juni in einer Analyse zu Trends und Risiken des Kredit- und Finanzmarktes in Russland.

Die Verschuldung der russischen Bevölkerung ist im Juni gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozent auf 1,8 Billionen Rubel (41,5 Mrd. EUR) gestiegen. Foto: iStock © wastesoul

Davon entfallen 819 Milliarden Rubel (11,2 Mrd. EUR) auf säumige Kreditnehmer. Die durchschnittliche Höhe der Darlehen pro Person stieg im Vergleich zum Vorjahr von 75.000 (1.022 EUR) auf 87.000 Rubel (1.186 EUR). Die Experten stellten zudem fest, dass in wirtschaftlich gut aufgestellten Regionen der Anteil der Kredite für Business-Vorhaben verhältnismäßig höher war als der Anteil der Privatkredite, während in Regionen mit weniger Wirtschaftsleistung das Verhältnis der Privatkredite höher war als die Kredite für unternehmerische Vorhaben.