Größter Geflügelfleischproduzent von Vogelgrippe betroffen

UFA/MOSKAU. In Baschkortostan ist mit Vogelgrippe infiziertes Putenfleisch in den Handel gelangt. Dies sagte die Vorsitzende der Lebensmittelaufsicht Rosselchosnadsor, Julia Melano, am 24. Juni. Davon betroffen sind Produkte des größten russischen Geflügelfleischproduzenten Damate.

In Baschkortostan ist mit Vogelgrippe infiziertes Putenfleisch in den Handel gelangt. Foto: iStock © RoosterHD

Das Unternehmen hat diese bereits zurückgerufen. In den Gebieten Pensa, Kursk und Saratow meldeten die Behörden am 21. Juni Fälle von Vogelgrippe. Sie waren in kleinen Geflügelzuchtbetrieben und beim Marktführer Damate aufgetaucht. Das Unternehmen musste sich nach eigenen Angaben von 470.000 infizierten Tieren trennen. Damit sei die Situation laut Rosselchosnadsor unter Kontrolle. Das Virus könne den Menschen nicht gefährden, hieß es. Dennoch hatte das Landwirtschaftsministerium der Republik Kasachstan am 21. Juni den Import von Geflügelfleisch, Eiern und Geflügelprodukten aus Russland aufgrund der Vogelgrippe vorerst verboten. Nach Angaben des russischen Zolldienstes FTS ist Kasachstan nach der Ukraine der zweitgrößte Abnehmer von russischem Geflügelfleisch mit einem jährlichen Importvolumen von rund 30.000 Tonnen für rund 37 Millionen US-Dollar.

1 KOMMENTAR

  1. Immer wieder sind gerade Putenbetriebe von AIV betroffen. Dies ist u. E. ein Beleg dafür, dass nicht Wildvögel die Ursache sind, denn die Betriebe sind oft weit von einander entfernt.

    Auch würden sich Wildvögel sicherlich nicht nur die Putenbetrieb gezielt heraussuchen und sie ansteuern.

    Um Ängste abzubauen, sollte das auch so kommuniziert werden.

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