Ausländische Anleger verkaufen russische Staatsanleihen

MOSKAU. Die Nachfrage nach russischen Staatsanleihen fällt. Erstmals seit 2014 haben ausländische Investoren im Mai weniger Staatsanleihen gekauft, berichtete die russische Zentralbank.

Die Nachfrage nach russischen Staatsanleihen fällt. Erstmals seit 2014 haben ausländische Investoren im Mai weniger Staatsanleihen gekauft. Foto: iStock © Aleks_G

Anleger zogen 97 Milliarden Rubel (1,3 Mrd. EUR) ab. Dementsprechend verringerte sich der Anteil der ausländischen Anleger um 1,8 auf 30,5 Prozent. Im April besaßen ausländische Anleger noch knapp 35 Prozent der russischen Staatsanleihen im Umfang von umgerechnet 30 Milliarden Euro. Dies sei nicht ungewöhnlich, sagte die stellvertretende Chefin der Zentralbank, Xenija Judajewa. „Viele Investoren haben das Interesse an Entwicklungsländern verloren“, sagte sie. Ende Februar hatte die Ratingagentur Standard & Poor’s die Bonität russischer Staatsanleihen von „BBB“ auf „BBB+“ heraufgesetzt und die Wertpapiere nicht mehr als „Ramsch“ eingestuft.

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