Weitere Baugenehmigungen für Nord Stream 2

MOSKAU/STOCKHOLM. Das russische Bauministerium hat eine erste Genehmigung für den Bau der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 auf russischem Territorium erteilt. Eine weitere Erlaubnis für die Errichtung einer Unterwasserleitung in den russischen Hoheitsgewässern wird die russische Umweltaufsichtsbehörde Rosprirodnadsor erteilten, wie die Nord Stream 2 AG am 7. Juni mitteilte.

Die ausstehenden Genehmigungsverfahren aus Russland und Dänemark verlaufen laut Nord Stream 2 AG planmäßig.
Die ausstehenden Genehmigungsverfahren aus Russland und Dänemark verlaufen laut Nord Stream 2 AG planmäßig. Foto: Nord Stream 2

Außerdem erlaubte das schwedische Ministerium für Unternehmen und Innovationen den Bau des 510 Kilometer langen Streckenabschnittes in der schwedischen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ). Innerhalb dieser Zone hat Nord Stream 2 mit vorbereitenden Arbeiten am Seeboden begonnen. Noch in diesem Jahr sollen die Rohre in der schwedischen AWZ verlegt werden. Die Pipeline soll auf einer Länge von 1.230 Kilometern von Russland nach Deutschland führen. Die ausstehenden Genehmigungsverfahren aus Russland und Dänemark verlaufen laut Nord Stream 2 AG planmäßig. Mitte Mai hatten außerdem Baggerarbeiten am Meeresboden des  Greifswalder Boddens für einen Graben begonnen, in dem die Rohre verlegt werden. Umweltverbände sowie mehrere osteuropäische Regierungen und die USA kritisieren das neun Milliarden Euro teure Pipeline-Projekt.

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