Baden-Württemberg exportiert mehr

WIESBADEN. Die Exporte von Baden-Württemberg nach Russland sind erstmals seit fünf Jahren wieder gestiegen. Trotz der Russland-Sanktionen haben die Ausfuhren 2017 laut Statistischem Bundesamt gegenüber 2016 um 10,3 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro zugenommen.

Das Statistische Bundesamt hat seinen Sitz in Wiesbaden. Foto: iStock © ollo

Die wichtigsten Exportgüter waren Maschinen und Anlagen im Wert von 941,3 Millionen Euro. Dies war im Vergleich zu 2016 ein Plus von 21,8 Prozent. Für 775 Millionen Euro lieferten Unternehmen aus Baden-Württemberg Fahrzeuge und -teile nach Russland, 0,7 Prozent mehr als 2016. Drittgrößtes Exportgut waren elektrische Ausrüstungen im Wert von 259 Millionen Euro (+3,9%). Die Einfuhren aus Russland legten um 26 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro zu. Baden-Württemberg bezog aus Russland Erdöl und Erdgas für 1,2 Milliarden Euro, 15,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Ebenso stieg im vergangenen Jahr die Nachfrage nach Kohle aus Russland – im Vergleich zu 2016 um 81,4 Prozent auf 234 Millionen Euro. Der Handel mit Russland spielt für Baden-Württemberg eine eher untergeordnete Rolle. Er hat laut Statistischem Bundesamt einen Anteil von 1,4 Prozent am Gesamthandel des Bundeslandes.

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