Weniger russische Autoexporte außerhalb der EAWU

MOSKAU. Russlands Autoexporte außerhalb der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) verringerten sich im ersten Quartal dieses Jahres um 57 Prozent. Nach Angaben der Analyseagentur Avtostat wurden von Januar bis März 4.600 Pkw aus russischen Produktionen ausgeliefert.

Der russische Hersteller AvtoVAZ hat im ersten Quartal 2018 verhältnismäßig die meisten Fahrzeuge exportiert. Foto: iStock © zodebala

Der Export war im ersten Quartal 2017 höher, weil unter anderem Volkswagen 6.100 Modelle des Škoda Yeti aus dem GAZ-Werk in Nischnij Nowgorod nach Europa geliefert hatte, nachdem die Produktion dieses Modells in Tschechien eingestellt wurde. Von Januar bis März hatte der Hersteller AvtoVAZ mit 2.900 Neuwagen den größten Anteil am Export. Zweigrößter Exporteur war Volkswagen (566 Fahrzeuge), gefolgt von Hyundai (355 Fahrzeuge). Die meisten Lieferungen gingen nach Lettland (912 Fahrzeuge). Zweitgrößtes Lieferland war die Ukraine (881 Fahrzeuge), drittgrößtes Aserbaidschan (593 Fahrzeuge). Die russische Fahrzeugproduktion stieg laut Statistikbehörde Rosstat im ersten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 19,9 Prozent auf 370.000 Fahrzeuge. Der Fahrzeugmarkt in Russland wuchs verglichen mit dem ersten Quartal 2017 von Januar bis März um 21,7 Prozent auf 392.920 Neuwagen, wie der Unternehmerverband Association of European Businesses (AEB) berichtete.