Neue Initiative für mehr russischen Export

ST. PETERSBURG. Russische Exporteure sollen mit deutscher Hilfe für den internationalen Handel fit gemacht werden. Dafür haben der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) und die Deutsch-Russische Außenhandelskammer (AHK) mit dem Russisches Exportzentrum eine Einkäuferinitiative gestartet.

Russische Exporteure sollen mit deutscher Hilfe für den internationalen Handel fit gemacht werden. Foto: Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft

Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten die Partner am 24. Mai beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg (SPIEF). Es sei unmöglich, Russland nicht mit in die globalen Lieferketten mit einzubeziehen, sagte der Direktor des Exportzentrums, Andrej Slepnjew. Deutsche Unternehmer sollen mit ausgesuchten und qualifizierten russischen Lieferanten zusammengebracht werden, fasst BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Silvius Grobosch das Ziel der Initiative zusammen. In den kommenden vier Monaten wird der BME gemeinsam mit dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und der AHK Russland mögliche russische Lieferanten auswählen, die als Lieferanten für deutsche Unternehmer infrage kommen.