IWF behält Wachstumsprognose für Russland bei

ST. PETERSBURG. Der Internationale Währungsfonds (IWF) bleibt bei der Wachstumsprognose für Russland von 1,7 Prozent vom Januar. Dies teilte der Chef der Russland-Abteilung beim IWF, Ernesto Ramirez Rigo, am 23. Mai mit.

Foto: Kremlin.ru

Im kommenden Jahr soll es auf 1,5 Prozent abschwächen. Der IWF geht davon aus, dass die US-Sanktionen sowie der Ölpreis sich auf das Wirtschaftswachstum auswirken. Derzeit ist der Ölpreis höher als erwartet. Die Wirtschaftsentwicklung Russlands war auch Thema beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg (SPIEF), wo IWF-Chefin Christine Lagarde am 25. Mai auftrat. Sie lobte die makroökonomische Politik Russlands und empfahl, sich nicht darauf auszuruhen. Die IWF-Prognose kommentierte unter anderem der Chef der russischen Staatsbank Sberbank German Gref. „Die optimistische Prognose für die kommenden sechs Jahre rechnet mit 2,5 Prozent Wachstum“, sagt er.