Rusal bestätigt negative Auswirkungen der US-Sanktionen

MOSKAU. Der russische Aluminiumkonzern Rusal hat den negativen Einfluss der neuen US-Sanktionen auf sein Geschäft bestätigt. Ein entsprechendes Statement veröffentlichte das Unternehmen am 21. Mai.

Oleg Deripaska hat noch kein Rücktrittsgesuch aus dem En+-Vorstand eingereicht. Foto: Dzinko © Creative Commons Attribution Share Alike 3.0 Unported license

Anleger sollten im Umgang mit Wertpapieren von Rusal vorsichtig sein, hieß es. Zuvor hatte die Holdinggesellschaft En+ Group, zu der Rusal gehört, einen Plan vorgelegt, um die Strafmaßnahmen zu erleichtern. Dieser sieht vor, dass ihr Hauptaktionär Oleg Deripaska sich aus dem Vorstand zurückzieht und seine Anteile am Unternehmen auf weniger als die Hälfte reduziert. Laut En+ liege bisher noch keine Rücktrittserklärung von Deripaska vor. Anfang April verhängte das US-Finanzministerium Sanktionen gegen Oleg Deripaska, Gazprom-Chef Alexei Miller, VTB-Chef Andrej Kostin, den Besitzer von Renova, Viktor Vekselberg, den Surgutneftegas-CEO Vladimir Bogdanow, gegen Sibur-Vorstandsmitglied Kirill Schamalow sowie gegen die Geschäftsleute Igor Rotenberg und Suleiman Kerimow. Zu den Unternehmen, die von den Sanktionen betroffen sind, gehören mehrere Unternehmen von Oleg Deripaska, darunter die Agroholding Kuban, das Energieunternehmen Eurosibenergo, Rusal, der Autobauer GAZ Group, die B-Finance Investment Company, die Industrieholding Basic Element und die Holdinggesellschaft En+.

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