Regierung will Lebensmittelkarten für Geringverdiener einführen

MOSKAU. Das russische Ministerium für Industrie und Handel plant, wieder Lebensmittelkarten einzuführen. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf hatte das Ministerium am 16. Mai vorgelegt, wie die Nachrichtenagentur TASS berichtete.

Die russische Regierung Bürger mit geringem Einkommen unterstützen. Foto: iStock © ByeByeTokyo

Demnach sollen die Karten die Versorgung von Geringverdienern mit einem monatlichen Mindesteinkommen unter 10.000 Rubel (135,35 EUR) verbessern. Auf der Karte wird eine Rabattsumme von 30 bis 50 Prozent auf den Preis für einen festgelegten Warenkorb an Lebensmitteln gespeichert. „Die Menschen sollen es sich leisten können, frisches Fleisch und Gemüse zu kaufen“, sagte Viktor Jewtuchow, stellvertretender Leiter des Ministeriums für Industrie und Handel. Das Programm soll von den führenden Banken in Russland ausgeführt werden. Die Initiative, Lebensmittelkarten einzuführen, gab es bereits seit einigen Jahren. In Russland wurden zuletzt in der Perestroika-Ära von 1988 bis 1991 Lebensmittelkarten ausgegeben, um den Verkauf mit damals begrenzt im Handel verfügbaren Waren wie Zucker oder Waschpulver zu regulieren.

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