Russland-Geschäft vermiest Metro die Bilanz

DÜSSELDORF. Ein schwaches Russland-Geschäft trübt das Quartalsergebnis des Handelskonzerns Metro Cash & Carry. Unterm Strich fiel zwischen Januar und März ein Verlust von 52 Millionen Euro an, teilte der Handelskonzern am 15. Mai in Düsseldorf mit.

Im vergangenen Jahr lief das Russland-Geschäft nicht rund. Foto: iStock-©-blinow61

Im Vorjahr verbuchte Metro noch einen Gewinn von 41 Millionen Euro. Dieses Jahr hatte das Unternehmen nach eigenen Angaben weniger mit Immobilien verdient. Russland ist einer der wichtigsten Märkte für den Großhandel Metro. Vorstandschef Olaf Koch zufolge trafen die Probleme im Land den Konzern besonders hart. Der Umsatz der russischen Metro-Filialen sank im März gegenüber dem Vorjahr um 21 Prozent auf 624 Millionen Euro. Das operative Ergebnis für Russland lag im März bei 35 Millionen Euro. Die Verbraucher haben weniger Geld ausgegeben und der Wettbewerb mit anderen Anbietern hat sich verschärft. Das operative Ergebnis des gesamten Handelskonzerns lag im ersten Quartal um 13 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres und betrug 152 Millionen Euro. Der Umsatz lag bei 8,4 Milliarden Euro, 0,8 Prozent weniger als im ersten Quartal 2017.

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