Regierung Tatarstans verdoppelt Subventionsausgaben

KASAN. Die Regierung der Autonomen Republik Tatarstan will 2018 bis zu 350 Millionen Rubel (4,6 Mio. EUR) an Subventionen für die Residenten ihrer Sonderentwicklungszonen ausgeben. Damit werden sich die Ausgaben nahezu verdoppeln, weil laut Wirtschaftsministerium Tatarstan 2017 neue Zonen hinzukamen.

In Nabereschnye Tschelny haben mehrere deutsche Unternehmen eigene Produktionsstandorte. Foto: iStock@salman_ru

Die Subventionen beinhalten Steuervergünstigungen. Für 2017 summierten sie sich auf 180 Millionen Rubel (2,4 Mio. EUR). Das Ministerium förderte 21 Residenten der Sonderentwicklungszone Nabereschnye Tschelny. Dort sind die deutschen Unternehmen Mahle, Leoni, Polychem Systems, Metro, Daimler und Schäfer ansässig. Nabereschnye Teschnlny ist seit 2015 eine Sonderentwicklungszone. Seit August 2017 hat das Wirtschaftsministerium auch die Städte Zelenodolsk, Nischnekamsk und Tschistopol zu Sonderentwicklungszonen erklärt. Hierfür liegen dem Wirtschaftsministerium bereits Anträge von neuen Residenten vor. Darunter befindet sich zum Beispiel der russische Alkoholproduzent Tartspirtprom, der in Tschistopol eine neue Brauanlage errichten will. Dafür hat das Unternehmen bereits einen Liefervertrag mit dem deutschen Abfüllanlagenbauer Krones AG in Höhe von 30 Millionen Euro unterzeichnet.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here