Grafik der Woche: Moskau erwartet Wachstum im Wohnungsbau

Quelle: Rosstat/PwC/Stadt Moskau/Wedomosti / eigene Darstellung

Die Preise für Baustoffe wie Schotter, Schnittholz oder Zement waren in Moskau im vergangenen Jahr gestiegen. Dies begründet die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC mit einem Anstieg der Bautätigkeit, besonders zum Ende des vergangenen Jahres. Für dieses Jahr sollen laut einer Prognose 15 Prozent mehr neugebaute Wohnflächen hinzukommen, berichtet die Wirtschaftszeitung Wedomosti. Insgesamt hatte die Stadt Moskau im vergangenen Jahr Baugenehmigungen für 37 Millionen Quadratmeter Fläche erteilt. Im August vergangenen Jahres hatte die Regierung das Gesetz über das Renovierungsprogramm des Moskauer Bürgermeisteres Sergej Sobjanin verabschiedet. Es sieht vor, bis 2023 5.171 Wohnungsgebäude zu sanieren oder neu zu bauen, darunter hauptsächlich Plattenbauten der späten 1950er- und 1960er-Jahre. Dabei lag das Wachstum der Neubauten für das Jahr 2017 fast auf dem Niveau des Vorjahres, es war um einen Prozent mehr Wohnfläche entstanden.