Adidas verkleinert Russland-Geschäft

HERZOGENAURACH. Adidas hat in Russland weitere Geschäftsschließungen angekündigt. Alle nicht rentablen Filialen werden innerhalb dieses Jahres geschlossen, das wären bis zu 170, sagte adidas-Chef Kasper Rorsted am 14. März auf der Jahrespressekonferenz.

Adidas will 170 Filialen in Russland schließen. „Adidas „Olymp“ concept store in Moscow, Russia. The biggest Adidas store in Russian Federation.“, Autor: Lite / Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 / Link: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Adidas_shop_Moscow.jpg

In Russland und in den anderen GUS-Staaten war der Umsatz des Sportartikelherstellers aus Herzogenaurach im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf 660 Millionen Euro zurückgegangen. Dies lag an dem „herausfordernden Geschäftsklima“. Rorsted sprach sich auch gegen einen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft aus, die vom 14. Juni bis 15. Juli in Russland stattfindet. Nach dem Nervengift-Anschlag in Großbritannien stand ein Fernbleiben der englischen Mannschaft sowie anderer europäischer Mannschaften im Raum. Adidas ist Hauptsponsor des Sportereignisses und rüstet zwölf der 32 WM-Mannschaften aus.

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